Brexit als Spiegelbild

Brexit als Spiegelbild – ist das überhaupt möglich? Aber ja, warum denn nicht? Es ist letztlich ein Spiegelbild wie jedes andere auch, je nachdem, was dich beim Betrachten dieses Szenarios am stärksten betroffen macht.

Die Anspannung der Politiker und der Medien war in den letzten Tagen vor der Abstimmung deutlich spürbar. Auch bei Umfragen in der Bevölkerung stellten sich die gleichen Fragen: Wie wird das Ergebnis des Referendums aussehen? Werden uns die Briten verlassen oder nicht? Was wird danach passieren?

Jetzt wissen wir es. Großbritannien tritt aus der EU aus. Zukunft ungewiss.

Eine knappe Mehrheit der britischen Bevölkerung stimmte für den Brexit. Das ist zu respektieren. Doch wie geht es jetzt weiter? Welche Auswirkungen wird dieser Austritt haben – auf die EU, auf die einzelnen Mitgliedsländer, auf jeden einzelnen von uns?

Keine Sorge, ich habe nicht vor, die einzelnen Punkte zu kommentieren oder gar mögliche Auswirkungen zu analysieren. Darüber steht ohnehin genug in den Medien. Es ist auch nicht meine Absicht in diesem Blog, Beiträge über Politik und Wirtschaft zu schreiben oder zu kommentieren. Es ist jedoch absolut meine Intention, über Spiegelbilder zu schreiben. Und wie schon anfangs erwähnt, ist auch diese aktuelle Situation ein Spiegelbild für dich, für mich und jeden einzelnen Menschen – je nachdem, welche persönliche Bedeutung dieses Spiegelbild für ihn hat.

Eines ist jedenfalls absolut klar:  Ein Nein – wie in diesem Fall der Austritt aus der EU – löst noch keine Probleme, weder im Inneren noch im Außen. Und das gilt für jedes Problem, dem wir im Leben begegnen. Ich kann noch so oft Nein schreien, wenn mir das Wasser schon bis zur Oberkante Unterlippe steht (da werd‘ ich mich höchstens verschlucken) – das allein wird nichts nützen. Das Wasser wird weiter steigen. Ich muss entweder den Stöpsel rausziehen, damit das Wasser ablaufen kann, den Wasserhahn zudrehen oder ich muss eben schwimmen lernen. In jedem Fall ist etwas zu tun.

Doch zurück zum Brexit als Spiegelbild.

„Wie innen so außen“

heißt es im Kybalion des Hermes Trismegistos

Es kommt also zu einer Wechselwirkung zwischen unseren Gedanken und  Wünschen – also unserer Innenwelt – und den Geschehnissen in unserem Umfeld – der Außenwelt. Steckt genügend Energie = Gefühle in unserem Wünschen und Gedanken, dann wird sich auch unser Umfeld entsprechend verändern.

Im Fall der Abstimmung im UK war wohl die Energie auf der Austrittsseite ein wenig stärker, die Wähler handelten danach und nun müssen sie wohl mit dem Ergebnis und seinen Folgen leben. Was sie daraus für ihre Zukunft machen, das wird sich noch zeigen.

Wie kann ich dieses Spiegelbild lösen?

Du kannst jedoch für dich selber herausfinden, welche Bedeutung dieses Spiegelbild denn jetzt für dich hat. Du stellst dir dazu grundsätzlich dieselbe Frage, wie bei jedem anderen Spiegelbild auch:

Was ärgert oder stört (oder verletzt) mich am allermeisten? Danach machst du dich dann auf die Suche nach der für dich stimmigen, positiven Entsprechung. Diese Botschaft solltest du dann in dein Leben einbauen. Wie genau das am besten geht erfährst du in meiner Serie Was ist ein Spiegelbild

Was also ärgert, schockiert oder stört (verletzt) mich am allermeisten?

Das könnte z.B. die zukünftig erschwerte Reisefreiheit in dieses Land sein. Das könnte das Verhalten von David Cameron im Zusammenhang mit der Wahlkampagne sein. Das könnte auch der von vielen Leuten befürchtete mögliche Zerfall der EU sein usw. Letztlich könnte es aber auch sein, dass dir das ganze Trara rund um den Austritt der Briten völlig wurscht  ist, weil dich in Wahrheit grade ganz was anderes nervt.

Wie auch immer:

Alles um dich herum ist ein Spiegelbild deiner Gedanken und Überzeugungen und immer dann, wenn dir was so richtig auf den Geist geht oder an die Nieren, dann…

Schau in den Spiegel, es lohnt sich!

Herzliche Grüße

Christine

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5 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Christine,

    mich nervt daran nix. Denn ich denke die Schweiz ist auch nicht in der EU und dennoch kann man das Land bereisen. Auch Ausländer können dort arbeiten.
    M. E. ist das alles viel Wirbel um nichts.

    Aber muss ich mir deshalb jetzt trotzdem den Spiegel vorhalten, weil es mich nicht nervt??? 😉

    Liebe Grüße
    Gabi

    1. Liebe Gabi,
      nein, das brauchst du nicht. Du solltest es immer dann tun, wenn eine Person oder Situation in dir negative Emotionen weckt. Ist das nicht der Fall, dann gibst du dem Geschehen ja keine besondere Bedeutung und nimmst sie so, wie sie grade ist.
      Liebe Grüße
      Christine

  2. Die Entscheidung jeder einzelnen Person, die FÜR den Brexit gestimmt hat, respektiere und bewundere ich sogar. Für mich also ein postiives Spiegelbild! Warum? Weil ich Menschen als Vorbild sehe, die deswegen einen Schritt ins Ungewisse wagen, weil es ihnen „reicht“! Weil sie einfach genug haben von einer bestehenden Situation. Mag schon sein, dass sich viele „Brexitler“ der Konsequenten nicht bewusst waren oder sind. Umso mehr zählt für mich als persönliches Spiegelbild deren Mut, Nein zu sagen!

    1. Liebe Christa,
      dein Beitrag zeigt, dass es ganz unterschiedliche Sichtweisen der selben Situation gibt und dass manche Leute Verhaltensweisen ablehnen – andere hingegen die SELBEN Verhaltensweisen bewundern.
      Was mich trifft – diesmal im positiven Sinne – betrifft mich!
      Alles Liebe
      Christine

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