Danke für diesen Mist!

Hilfen beim Lösen von Spiegelbildern/Teil 5

Der Kerl geht mir seit Monaten sowas von auf den Wecker. Ich hab noch keine größere Nervensäge erlebt… und dafür soll ich mich jetzt auch noch bedanken? Viele Jahre hindurch hat mich dieses Scheusal immer wieder betrogen. Höchste Zeit, dass ich ihm endlich drauf gekommen bin. Und jetzt soll ich auch noch danke sagen für diese jahrelangen Lügen?

Fällt schon schwer, nicht?

Glaub ich dir! Doch ohne Dank geht’s nicht. Zumindest dann nicht, wenn du es mit dem Aufgeben und Loslassen deiner alten Denkmuster wirklich ernst meinst. Und davon geh ich aus, sonst hättest du sicher nicht die vorhergehenden Teile dieser Blogserie zum Thema Spiegelbilder leichter entschlüsseln bis hierher verfolgt und wärst auch heut nicht wieder mit dabei.

Also, welche Hürde musst du überwinden, um deinen negativen Glaubenssatz endlich loszuwerden?

Oder anders gefragt:

Was kannst du tun, damit dir dieser Dank leichter fällt?

Im Grunde gibt es nur eine einzige Hürde – ja, wirklich. Versprochen!  (dich selber, aber das weißt du ja längst 😉 und welche sonst noch?) Es ist die

Danke-für-diesen-Mist-Hürde

Über die kannst du dann stolpern, wenn du fälschlicherweise glaubst, dich direkt beim Auslöser deiner unliebsamen Situation, also deinem Spiegelbild, persönlich bedanken zu müssen. (Das kannst du natürlich gerne tun und wird bei deinem Spiegelbild mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Unverständnis auslösen.) Doch keine Sorge, das ist nicht nötig und würde oft auch ziemlichen Mut deinerseits erfordern.

Es geht um eine andere Art von Dank. Es geht um deinen Dank an das Universum, das Leben, das Schicksal, den lieben Gott (oder wie auch immer du dein höheres Selbst nennen magst), dass es dir dabei geholfen hat, deine Lieblosigkeit dir selbst gegenüber zu erkennen.

Wieso lieblos zu dir selbst?

Erinnere dich: Du hast dein Spiegelbild durch deine Gedanken in dein Leben geholt um zu erkennen, dass du in einem bestimmten Bereich deines Lebens Fähigkeiten und Talente unterdrückst. Sie sind jedoch Teile deines Wesens, und solange du diese Anteile in dir unterdrückst und ablehnst, verhältst du dich lieblos dir selbst gegenüber.

Und es geht auch um ein Danke an dich selbst. Schließlich warst du es doch, die/der sich um Erkenntnis und Lösung der Situation bemüht hat, oder nicht? Na also. Hättest ja auch so weiterwurschteln können, wie bisher – hast du aber nicht.

Und damit dir der Dank ganz leicht fällt und du deinem Spiegelbild in keinster Weise mehr böse bist, mach dir gleichzeitig auch bewusst: Er oder sie (dein Spiegelbild) war ja nur der Überbringer der Botschaft, um dir dein eigenes negatives Denkmuster zu verdeutlichen. Manches Mal braucht es halt ziemlich drastische Mittel, um uns wach zu rütteln. So gesehen kannst du dein Spiegelbild auch als hilfreichen Engel sehen.

Wichtig dabei ist immer die Achtsamkeit. Husch nicht einfach schnell drüber in dem du z.B. sagst: Also gut. Danke. Und wie geht’s nun weiter?

Beschäftige dich wirklich ein paar Minuten bewusst mit diesem Gefühl der Dankbarkeit, während du in einem kleinen Ritual deinen endlich entdeckten, negativen Glaubenssatz verbrennst.  Du hast erkannt, was in deinem Leben schief gelaufen ist – großartig! Mit Hilfe deines Spiegelbildes und deiner Bereitschaft zur Lösung hast du wieder die Zügel für dein weiteres Leben in die Hand nehmen können. Wenn das nicht Grund genug zur Dankbarkeit ist…

Nun kannst du dein altes, längst nicht mehr gültiges Denkmuster bewusst, ohne Groll und mit Liebe loslassen. Ein wunderbares Gefühl der Befreiung ist das, findest du nicht?

Im nächsten und letzten Blogbeitrag dieser Serie geht es dann um das Entdecken und Umsetzen eines neuen und liebevollen Leitgedankens für dein weiteres Leben und worauf du dabei besonders achten solltest.

Schau in den Spiegel, es lohnt sich!

Herzliche Grüße

Christine

 

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8 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Christine.
    Freue mich schon immer auf deine Blogs.
    Diesmal kamen deine News genau zur richtigen Zeit, und es war für mich das richtige Thema.
    Dafür Danke ich.
    Liebe Grüße
    Bernadette

    1. Liebe Bernadette, danke für deine lieben Worte. Ergänzend dazu: Es kommt immer alles zur richtigen Zeit… doch manchmal fehlt uns die Achtsamkeit, die Hinweise auch wahrzunehmen.
      Daher wünsche ich dir auch weiterhin eine achtsame Wahrnehmung, damit du immer alles Hinweise bemerkst und entsprechend für dich nützen kannst.
      alles Liebe
      Christine

  2. Gratuliere und danke für deinen Blog zum Lösen der Spiegelbilder. Es sind viele Hinweise für die eigenen Spiegelbilder enthalten und diese geben mir immer wieder einen „Schubs“ da und dort etwas länger hinzuschauen und letztendes etwas „Müll“ zu entsorgen!
    Danke liebe Christine und ein schönes Osterfest für dich und deine Familie!

    Alles Liebe
    Doris

  3. Liebe Christine,

    inzwischen kann ich meinen ganzen Spiegelbildern wirklich dankbar sein, dass ich durch sie mich selbst erkennen durfte. Den Versuch, mich bei einem Spiegelbild zu bedanken, habe ich einmal gemacht…. werde ich nie wieder tun…. das Spiegelbild fühlte sich dadurch nur angegriffen….

    Aber das macht nichts, ich habe begriffen …. und das ist das Wichtigste….

    Wunderbar hast du das alles ausgedrückt. Danke dir für diesen Artikel

    Herzliche Grüße
    Barbara

    1. Liebe Barbara,
      danke für deine lieben Worte. Ich hab den Versuch auch bloß ein einziges Mal gemacht… mit ziemlich mäßigem Erfolg. Der Angesprochene fühlte sich ziemlich vera….
      Aber wie geschrieben: Es ist ja auch nicht nötig. Es geht ja nicht um den anderen, sondern immer um uns selber.
      Liebe Grüße
      Christine

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