Danke für diesen Tag

Ich neige nicht unbedingt zu Depressionen – auch im Herbst oder Winter nicht. Obwohl ich es durchaus verstehen kann, dass manche Menschen traurig und melancholisch werden, wenn es draußen Tage lang trüb und grau ist. Wenn sich die Sonne permanent hinter einer dicken Nebeldecke verbirgt und sich standhaft weigert, diese wenigstens für einige Minuten zu durchbrechen.

Umso mehr freuen wir uns dann, wenn es ab und zu doch geschieht. Herrlich, wenn die Tautropfen an den wenigen, noch verbliebenen Blättern in der Sonne funkeln. Wenn der Schnee im gleißenden Sonnenlicht glitzert und strahlt. Beeindruckend, wenn herabhängende Eiszapfen durch Tauwasser über Nacht immer länger werden.

Solche Tage genieße ich dann ganz besonders! Bin dankbar für das Geschenk, eingehüllt in warmer Winterjacke, Handschuhe, Mütze und gefütterten Stiefeln, durch die bunte Natur spazieren zu können. Dankbar, danach wieder zurück in ein wohlig warmes Zuhause zu kommen. Dankbar für eine wärmende Tasse Tee oder Kaffee. Dankbar für das Privileg, dies alles mit einem Menschen teilen zu können, den ich sehr liebe.

Jeden Abend bedanke ich mich beim Universum für alles, was ich an diesem Tag erleben durfte. Jeden Morgen freue ich mich auf das, was kommt. Mit dieser freudvollen Energie starte ich in den Tag. Und auch wenn es manchmal nicht so gut läuft… mit dieser positiven Einstellung gelingt es mir dennoch leichter, die eine oder andere Hürde zu nehmen. Ein kurzes Innehalten und Durchatmen hilft mir dabei, wieder Klarheit zu gewinnen. Mich an meinen wahren Wesenskern, die Liebe, zu erinnern und wieder Ordnung in meine Gedanken zu bringen.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, aufzuschreiben, wofür du dankbar sein kannst in deinem Leben.

Beginne am besten mit den kleinen, einfachen Dingen. Es sind nämlich meistens die auf den ersten Blick unspektakulären Dinge und Ereignisse, die deine Dankbarkeit verdienen sollten. Es sind die Dinge und Verhaltensweisen – ja, auch die gehören mit dazu – die unter dem Überbegriff „Selbstverständlichkeit“ fallen, wie z.B. ein weiches Bett, ein gefüllter Kühlschrank, ein Dach über dem Kopf…

Doch vergiss bei all den angenehmen, materiellen Dingen nicht auf die wirklich wichtigen Dinge, die dein Leben erst lebenswert machen: Atmen, reden, hören, sehen, fühlen zu können. Das wunderbare Geschenk des Denkens und Handelns, die unzähligen Begegnungen mit anderen Menschen, und – am allerwichtigsten:

Danke dir selber für das, was du bist und wie du bist!

Du bist genau richtig, so wie du bist und an dem Ort, an dem du dich grade befindest.

 

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Schau in den Spiegel,es lohnt sich!

Liebe Grüße
Christine

P.: Hier noch ein wunderschöner Blogartikel von Robert Betz zu diesem Thema.

 

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