Du-bist-Pingpong

Wenn uns Partner oder Partnerin, Freunde oder Kollegen wieder einmal so richtig auf den Wecker gehen, rutscht es uns schnell wie von selbst über die Lippen: Das „Du bist….(nicht auszuhalten, unmöglich, ein echtes Ekel usw.)“ Die Betonung liegt dabei auf dem DU.

Und schon ist es passiert: Das Gegenüber fühlt sich angegriffen! Und wer angegriffen wird, der will sich verteidigen… und das meistens, in dem er in ähnlicher Form antwortet. Wie z.B. „Wie so ich, DU tust doch…(machst doch, bist doch… etc.)
Jetzt ist das schönste Angriffs-Pingpong im Gange!

 

Doch es geht auch anders: Bleib bei dir!

Sprich über DEIN Befinden, DEINE Gefühle, DEINE Wünsche und Bedürfnisse.

Konkretisiere, was dir am Verhalten des anderen auffällt, wie es dir damit geht und warum dir dieser Punkt so wichtig ist. Sag auch klar und deutlich, was du dir wünschst.
Für so eine klare Ansage, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass deine Bedürfnisse gehört werden, brauchst du folgende vier Inhalte:

  • Beschreibung: Ich stelle fest… Mir fällt auf….
  • Gefühl: Ich fühle mich…..
  • Bedürfnis: Ich brauche es…. Es ist mir wichtig, weil…
  • Wunsch: Ich möchte, dass… Ich wünsche mir…

So greifst du den anderen nicht an. Er braucht sich also nicht zu verteidigen. Im Gegenteil: Er hört – vielleicht zum ersten Mal – wirklich zu, was du sagst.

Wer mehr über diese Art der „Gewaltfreien Kommunikation“ wissen möchte, dem empfehle ich z.B. Das Buch
„Gewaltfreie Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg ( auch als Hörbuch erhältlich)

 

Doch davor solltest du unbedingt einen ehrlichen Blick in den Spiegel werfen!

Was ist es denn eigentlich genau, das dich am Anderen stört?

Bleibst du nämlich bei den Verallgemeinerungen, die ich ganz oben im ersten Absatz erwähnt habe (unmöglich, Ekel, etc.) dann vergibst du dir eine großartige Chance zu erkennen, welches Potential tief in dir schlummert!

Jedes unliebsame Verhalten deines Gegenübers hält ja zugleich eine wichtige Botschaft, ein Geschenk für dich bereit. Du brauchst es nur „auszupacken“ in dem du die positive Seite dieses von dir verurteilten Verhaltens ergründest. Die positive Seite dieser Eigenschaft ist auch ein Teil von dir. Wartet darauf, von dir liebevoll angenommen und gelebt zu werden. Sei deinem Gegenüber also dankbar, statt es zu verurteilen. (Auch wenn das – zugegeben – zu Beginn nicht ganz leicht fällt)

Gestärkt durch dieses Geschenk fällt es dir dann ganz leicht, mit deinem Partner, deiner Partnerin klar zu kommunizieren und deine Wünsche zu äußern. Du wirst dadurch selbstbewusst und authentisch sein. Das spürt auch dein Gesprächspartner und die entsprechende Reaktion wird folgen.

Probier es beim nächsten, drohenden Streit doch einfach aus und erzähle mir, wie es dir dabei ergangen ist.

 

Schau in den Spiegel, es lohnt sich!

Liebe Grüße

Christine

 

 

Danke, dass du diesen Beitrag zu Ende gelesen hast. Wenn du regelmäßig Tipps haben möchtest, dann melde dich gleich für den kostenlosen newsletter an und hole dir dein gratis Danke-Extra

10 Empfehlungen für ein glückliches Leben.

Deine Daten sind bei mir absolut sicher und werden in keinem Fall an Dritte weitergegeben!

2 Kommentare, sei der nächste!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.