Nützliche Tipps für stressfreie Weihnachten

Seit Wochen sind die Schaufenster voll mit allen möglichen und unmöglichen. Geschenkideen. Von ganz einfachen Dingen wie etwa Mützen, Schals und Handschuhen über Kaschmirpullis, Schiausrüstung oder Computer und Hitec-Geräten bis hin zu Luxusartikel wie etwa Pelzmäntel, Uhren oder edler Schmuck. Nicht zu vergessen die neuesten Mobiltelefone, IPads und was sonst noch alles so in und up to date ist.

Und wir kaufen oft die unsinnigsten Dinge, nur um am Heiligen Abend nicht mir leeren Händen da zu stehen. Denn wie sieht denn das aus, wenn wir von der Tante eine Vase in die Hand gedrückt bekommen und wir haben nicht einmal ein kleines Gegengeschenk für sie? Mit einem Wort: Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, mit Geld, das wir nicht haben, für Menschen, die wir nicht besonders mögen. (unsere Liebsten natürlich ausgenommen!)

„Das musst du haben“ schreit die Werbung in allen Medien… und Männlein und Weiblein hetzen von einem Geschäft ins nächste, um nur ja alle Wünsche ihrer Lieben zu erfüllen. Die Zeit drängt! Schließlich sind es nur mehr wenige Tage bis zum Weihnachtsabend.

Apropos Weihnachtsabend. Der will ja auch noch gut durchgeplant werden: Also, am Nachmittag zuerst zur Großmutter, danach mit Kind und Kegel zu den Schwiegereltern. Ist das endlich geschafft, schnell nach Hause, ab in die Küche und das festliche Abendessen kochen, denn dann kommen die eigenen Eltern zu Besuch, um mit ihren Kindern und Enkelkindern Weihnachten zu feiern.
Nach dem Essen die Bescherung und, wenn es dann nicht schon zu spät ist, mit den Kindern noch eine Runde spielen. Auch du liebe Zeit! Vor lauter Planen ist doch glatt vergessen worden, genügend Zeit für das Schmücken des Tannenbaumes einzuplanen…….

So, oder so ähnlich geht es in vielen Familien in den letzten Tagen vor Weihnachten zu. Andere tun alles Mögliche und Unmögliche, um das Weihnachtsfest zu etwas ganz Besonderem zu machen. Sie laden die ganze Familie ein, Onkeln und Tanten, Neffen und Nichten, Eltern, Großeltern und Geschwister. Sie schmücken ihre Wohnung mit Kugeln, Sternen und Kerzen. Sie planen ein viergängiges Abendmenü mit allen Raffinessen. Sie wollen einfach alles perfekt machen.

Auf sich selbst aber haben sie dabei völlig vergessen. Vor lauter Perfektion setzen sie sich so unter Druck, dass ihr Körper rebelliert. Und an den Feiertagen liegen sie dann krank im Bett, statt sie mit Familie und Freunden zu genießen.

Das hab ich selber immer wieder erlebt. Ich stand mit hängender Zunge und rotem Kopf am Herd. Habe endlos panierten Fisch gebacken, bis das ganze Haus nach Fisch und Fett – ja, ich sag’s einfach: gestunken –  hat. Da halfen auch keine Duftkerzen mehr. Zwischendurch hab ich Erdäpfel geschält, mir dabei die Finger verbrannt, Salat geschnipselt bis zum Abwinken. Und letztlich war die weihnachtliche Stimmung beim Teufel. Und dann hab ich irgendwann beschlossen: So nicht mehr!

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Das muss doch wirklich nicht sein und geht auch ganz anders! Habe den Mut zum NEIN! Streiche die Worte ICH MUSS aus deinem Wortschatz! Frage vielmehr:

  • Was passiert denn, wenn ich dies und das nicht oder ganz anders mache, als bisher?
  • Welche Konsequenzen hätte ich zu befürchten?
  • Wer erwartet etwas von mir und vor allem was?
  • Kann oder will ich diese Erwartungen wirklich erfüllen?
  • Entspricht das auch dem, was mir Freude macht?

Entscheide dich bewusst FÜR etwas – tu das, was du tust, mit Freude oder lass es einfach. So fühlst du dich nicht mehr als „Opfer der Umstände“. Delegiere! Bitte um Unterstützung! Lass dir helfen! Du musst nicht alles alleine machen!

Vielen ist es ein Bedürfnis, perfekt sein zu wollen. Frag dich:

  • Was passiert denn mit mir, wenn ich einen Fehler mache?
  • Wie reagieren den andere Menschen darauf?
  • Fällt es ihnen überhaupt auf?

Gib dir darauf ganz ehrliche Antworten und danach einfach die Erlaubnis, Fehler zu machen. Etwas nicht so perfekt zu tun. Ausreichend gut sein genügt vollkommen.

Teile z.B. deine weihnachtlichen Besuche auf mehrere Tage auf. Die Besuchten freuen sich auch noch einen oder zwei Tage später darüber, Zeit mit dir verbringen zu können. Vor allem, wenn du dann viel entspannter und mit Freude dabei bist.
Es sind auch nicht 4 Gänge beim Festmenü nötig (es sei denn, du bist begeisterte Köchin oder Koch) 2 oder 3 tun es sicher auch. Oder überhaupt eine geschmackvoll angerichtete kalte Platte.

Noch ein Tipp zum Schluss:
Denk immer daran: Weihnachten ist ein Fest der Freude – und das verträgt sich keinesfalls mit Stress! Plane ganz bewusst ruhige Stunden für dich selber ein und lasse dich nicht von der Hektik um dich herum anstecken – deinem Körper und deiner Seele zu liebe!

Eine besinnliche Adventzeit und entspannte Weihnachtsvorbereitungen wünscht dir von Herzen

Christine

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