Vom Symptom am Haken

Fest am Haken hatte mich ein Symptom als Spiegelbild seit ein paar Wochen und ganz losgelassen hat es mich noch immer nicht. So ist das mit den Symptomen manches Mal. Doch die Leine ist erfreulicherweise schon sehr lang und locker. Ganz am Anfang hat es mich richtig gepackt. Alles drehte sich Tage lang nur darum. Ich hatte keine Vorstellung, wie und vor allem was ich da lösen sollte.

Sollte es dir auch ab und an so gehen, dann hol dir Hilfe, wenn du irgendwo festhängst und nicht weißt, was dir dein Spiegelbild  sagen will. Wir vergessen leider allzu oft, dass wir ja Teil der Lösung sind. Und ein Teil in uns – genannt EGO – setzt sich zum Teil ziemlich heftig zur Wehr, wenn es darum geht, etwas im Leben ändern zu sollen.

Kommt dir das bekannt vor? Hab ich mir fast gedacht.

Mir hat es dann jedenfalls gereicht und ich habe eine liebe Freundin, ebenfalls Spiegelgesetz-Coach, angerufen und um Hilfe gebeten. Und siehe da: Plötzlich ging mir ein Licht auf – um nicht zu sagen ein 100flammiger Kronleuchter! Da kamen plötzlich Erinnerungen an Erlebnisse meiner Kindheit hoch, an die ich fünfzig Jahre nicht mehr gedacht hatte. Doch genau die waren der Schlüssel zum Schloss meines aktuellen Spiegelbildes.

Danke, liebe Christa! Ohne dich würde ich mich wahrscheinlich immer noch mit meinem Symptom herumschlagen anstatt es liebevoll anzunehmen und seine Botschaft in die Tat umsetzen.

Symptom als Warnung

Um welches Symptom es dabei ging, ist gar nicht so wichtig. Wichtig ist vielmehr, dass jedes Symptom immer eine sehr deutliche Warnung darstellt. Es fordert dich auf, endlich genau hinzuschauen, denn das hast du möglicherweise bei den vorangegangenen Spiegelbilder nicht oder zu wenig getan. Es ist deswegen eine Warnung, weil du dann eben nicht mehr wegschauen und einfach drüber steigen kannst. Es ist direkt an oder in dir, in deinem Körper… und was ist dir näher als er?

Damit dein Symptom wieder heilen kann, braucht es zwingend deine Aufmerksamkeit. Allerdings NICHT das Symptom selbst, indem du es weg haben, oder loswerden willst – damit würdest du es nur noch verstärken. Es geht vielmehr um die Botschaft, die es dir aufzeigen will.

Ganz wichtig dabei:

Der Arzt/die Ärztin deines Vertrauens und du – ihr seid immer ein Team!

Manchmal ist es nötig, dass du dir ärztliche Hilfe holst, ein Medikament einnimmst, eine Untersuchung oder Therapie über dich ergehen lässt. Doch der eigentliche Heiler, die Heilerin, bist und bleibst in letzter Konsequenz immer du selbst. Der beste Arzt, das beste Medikament kann auf lange Sicht nichts ausrichten, wenn sich nicht gleichzeitig auch in dir, in deinem Verhalten, an deinem Lebensstil etwas ändert.

Die Botschaft entschlüsseln

Drum ist es so wichtig, die Botschaft deines Symptoms zu entschlüsseln, denn jedes Symptom erlaubt sich genau das, was du dir verwehrst. Es lebt an deiner statt genau das, was du tun solltest, dir aber – warum auch immer – nicht erlaubst. Die Botschaft hilft dir also dabei zu erkennen, welches Verhalten du ändern solltest. Sobald dir das gelungen ist, braucht es auch das Symptom nicht mehr.

Richte deine Aufmerksamkeit immer auf die Botschaft!

So sind deine Gedanken immer auf die Heilung ausgerichtet. Auf das, was dir gut tut, was du dir ab sofort erlaubst zu tun. Und bedanke dich bei deinem Symptom, dass es dich darauf aufmerksam gemacht hat, ganz so, wie ein guter Freund das tun würde.

Achtsam durchs Leben gehen

Es lohnt sich also, nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen, achtsam durchs Leben zu gehen und die Botschaften unliebsamer Spiegelbilder möglichst schnell umzusetzen. Andernfalls wird aus einer Mücke schnell ein wilder Elefant (oder schlimmer noch ein Tyrannosaurus Rex) und den willst du ganz bestimmt nicht, richtig?

Daher, um mit Paulo Coelho zu sprechen: Achte auf die Zeichen!

Schau in den Spiegel, es lohnt sich!

Herzliche Grüße

Christine

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12 Kommentare, sei der nächste!

  1. Klar kommt mir das bekannt vor, liebe Christine,

    mal wieder, wie schon so oft 🙂

    Diesmal hat mich die Telekom erwischt…. das Internet läuft ganz langsam und dabei wollte ich doch soooooooo viel machen. Mein neuer Kurs ist in Arbeit und mir läuft die Zeit davon. Und dann das. Die Seiten bauen sich einfach nicht auf und ich kann kein Video auf die Kursplattform hochladen.

    Ein Tag hab ich ja noch verkraftet. Doch dann immer noch keine Veränderung. Die Hotline stellt fest, dass die Geschwindigkeit weiterhin eindeutig zu langsam ist. Neustart und Neukonfiguration bringen nichts. Also muss ein Techniker ran.

    Nächster Tag: Techniker stellt das Gleiche fest und versucht sein Glück…. keine Änderung. Also muss ein Techniker rausfahren….

    Nächster Tag…. Techniker soll zwischen 8 und 12 Uhr kommen…. nichts tut sich…. Anruf bei der Telekom…. na da steht, dass er kommt, der kommt bestimmt gleich…. weitere drei Stunden später….. immer noch nichts…. Geschwindigkeit ist immer noch viel zu langsam… erneuter Anruf bei der Hotline….. nö, also bei uns ist nichts hinterlegt…. wann haben Sie denn das in Auftrag gegeben? Hier ist alles in Ordnung. Nach einer kurzen Explosion meinerseits kam die Frage, ja wollen Sie eine höhere Leistung kaufen? Neiiiiin. Ich will lediglich die Leistung, die ich bezahle und nicht bekomme………
    Und die „nette Dame“ grinst ins Telefon…….

    hmmmmm….. ich hab ja verstanden, dass ich auch Pausen machen muss, um leistungsfähig zu bleiben….. hatte ich auch gemacht und werde ich auch machen…. aber dann könnte das blöde Internet doch auch wieder funktionieren?????

    Es bleibt spannend

    Herzliche Grüße
    Barbara

    1. Verzeih, liebe Barbara, aber beim Lesen deines Beitrages hab ich herzlich gelacht. Ich hab mir das richtig bildlich vorstellen können. Schließlich kenn ich das doch so gut von anderen technischen Geräten in meinem Haushalt. Geräte, bei denen man eine bestimmte Leistung kauft – genau aufgelistet in den technischen Daten – doch das doofe Ding macht alles Mögliche, nur nicht das, was es soll.
      Daher kann ich gut nachfühlen, dass dich das ordentlich nervt. Manchmal braucht es eben einen kräftigen Anstoß von außen, damit wir aufmerksam werden auf Dinge, die wir uns leider noch nicht (genug) erlauben. Nicht perfekt sein zu wollen z.B. Vielleicht braucht es ja kein Video beim Kurs – zumindest noch nicht jetzt…
      Ich wünsch dir jedenfalls, dass bald wieder alles so funktioniert, wie du es möchtest.
      Liebe Grüße
      Christine

  2. Symptome machen uns vollständig. Das bedeutet … nur mit exakt diesem Symptom, das gerade aktuell geworden ist, sind wir GANZ. Wenn wir nun herausfinden, was genau das Symptom TUT und welche EIGENSCHAFTEN es hat – haben wir schon die wichtigste Botschaft gefunden. Danach geht es nur noch darum, DIESES vom Symptom gezeigte Verhalten und dessen Eigenschaften anzunehmen … und in das eigene Leben zu integrieren. FREIWILLIG sozusagen. Dann kann das Symptom gehen, weil wir aufgrund der Freiwilligkeit und des Auslebens genannter Eigenschaften und Verhaltensweisen ohne (!) Symptom vollständig sind.

  3. Liebe Christine,

    du hast es mal wieder so richtig schön auf den Punkt gebracht. Ich sitze grad am Schreibtisch und denke, warum tut mein Nacken so weh. Klar, ich sitze schon seit Stunden hier und arbeite, also ist wohl mal wieder Zeit für ein Päuschen. Somit danke für die Erinnerung.

    Aber ich muss dir auch zustimmen, dass man manchmal selbst nicht drauf kommt, was los ist, deshalb wende ich mich dann auch an meine Freundin Barbara. Die ist auch immer sehr gut im Aufzeigen worum es geht!

    Alles Liebe für dich!
    Gabi

  4. Liebe Christine!
    Ich glaube, dass gerade in reiferen Jahren Themen aus unserer Kindheit wieder hochkommen auf die wir nochmals hinschauen sollen, damit wir die Zeit nach der Lebenshälfte auch gesund, glücklich und entspannt genießen können!
    Danke für deine immer so treffend geschriebenen Blogs!!

    Doris

    1. Ja, so ist es. Da kommen manchmal Erlebnisse hoch, die ich längst vergessen hatte. Doch auch sie wollen liebevoll angenommen werden.
      Liebe Grüsse
      Christine

  5. Liebe Christine! Es freut mich, dass ich dir beim Entschlüsseln deines Symptom-Spiegels helfen und Licht ins Dunkel bringen konnte. Ich kenne es selbst aus eigener Erfahrung, dass ich, wenn ich selbst mein Spiegelbild entschlüsseln will, manchmal Scheuklappen trage und mich auf eingefahrenen Wegen bewege und nicht merke, worum es in Wirklichkeit geht. Deshalb ist es besser, sich helfen zu lassen. Denn so hab ich irgendwo einmal gelesen: „Der Erleuchtung ist es egal, woher sie kommt!“ Alles Liebe und hör auf dein Herz. Lass es vor Freude Luftsprünge machen. Deine Freundin Christa

  6. Liebe Christine,

    seit ein paar Jahren weiß ich GENAU wovon du sprichst und ich kann mich nur aus tiefstem Herzen für diesen tollen Blog-Artikel bedanken. Du sprichst etwas so wichtiges an. In unserer Gesellschaft ist genau das etabliert, was du sagst. Wenn man etwas hat, dann will man es weghaben. Aber genau das ist falsch… Man sollte es sich anschauen, hinterfragen, analysieren, reinfühlen und auflösen bzw. SELBST HEILEN.

    Ich weiß selbst, dass dies geht, weil mir das auch schon mit etwas gelungen ist…

    Andererseits habe ich aktuell ein Leiden wo ich nicht weiß, wo es herkommt und was es bedeuten soll. Vielleicht kannst du helfen.

    Danke,
    Gerd

    1. Lieber Gerd,
      anschauen, reinfühlen und selbst heilen – auch wenn das manches Mal eine gewisse Zeit dauert. Das fällt natürlich einem ungeduldigen Menschen wie mir nicht immer leicht. Learning by doing!
      Du solltest allerdings nicht analysieren, denn das erfordert die Frage nach dem Warum. Warum etwas so ist, wie es ist, bringt dich bloß zum Auslöser deines Leidens, nicht aber zur wahren Ursache.
      Wenn du magst, schreib mir eine mail und ich geb dir ein paar Tipps.
      Liebe Grüße
      Christine

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