Warum du dich für dein negatives Spiegelbild bedanken solltest

Was ist ein Spiegelbild / Teil 4 Laternenschlumpfine

Na das wäre ja noch schöner. Nun soll ich auch noch danke sagen dafür, dass mich der Kerl so lange gequält hat. Danke sagen, für all das, was der Fiesling mir angetan hat? Kommt doch überhaupt nicht in Frage!

Wenn das dein erste Gedanke war, dann solltest du noch ein Mal einen Schritt zurück gehen und inne halten. Atme tief durch und schau noch ein Mal ganz genau hin. Bei allem Verständnis für deine spontane Ablehnung gegenüber deinem Spiegelbild – war es nicht genau das, was du schon so lange beiseite geschoben und verdrängt hattest?

  • Hat dir dein Spiegelbild nicht genau die Seite an dir gezeigt, die du dir selber niemals erlaubt hattest?
  • Hat dir dein Spiegelbild nicht deutlich vor Augen geführt, welche Fähigkeiten in dir stecken?
  • Fähigkeiten, die du nicht wahrhaben wolltest aus Angst vor allen möglichen Konsequenzen?
  • Wärst du ohne dieses Spiegelbild auch drauf gekommen?

Eben!

Also wirklich Grund genug, deinem Spiegelbild – ganz gleich, um wen es sich dabei handelt – dankbar zu sein. Dankbar, dass du durch sein ungeliebtes Verhalten endlich erkennen konntest, wie lieblos du in einem bestimmten Bereich deines Lebens MIT DIR umgegangen bist.

Du konntest erkennen, dass die Ursache für deine ursprüngliche Ablehnung IN DIR gelegen hat. Dein Gegenüber war bloß die Projektionsfläche, ein Spiegel deiner Gedanken. Nun hast du die Chance, das zu ändern. Nun kannst du diesen bisher ungelebten Teil in dir endlich ans Tageslicht holen und Ja zu dir zu sagen.

Wie kannst du nun dein wieder entdecktes Talent, deine ans Tageslicht geholte Fähigkeit in dein Leben einbauen?

Mit Affirmationen, schon klar. Das ist ja immer wieder in Büchern und Zeitschriften zu lesen. Aber genügt es wirklich, sich einfach ein paar Sätze vorzusagen, sie zu wiederholen und das war’s dann? Nicht ganz. Zunächst einmal ist es wichtig, herauszufinden, was genau du nun in deinem Leben ändern möchtest. Dein Spiegelbild hat dir ja wichtige Hinweise dazu geliefert.

Schreib auf, was du von nun an anders haben willst. Notiere, was du nun anders tun willst (als zuvor). Schreib es so einfach, kurz und klar, wie möglich. Doch das ist noch nicht alles. Zwei Dinge fehlen noch.

Erstens und am allerwichtigsten dabei: Das dazu gehörende Gefühl.

Nehmen wir an, du konntest mit Hilfe deines Spiegelbildes herausfinden, dass du ein Recht darauf hast, dir Zeit für dich zu nehmen. Deine neue Affirmation, dein neuer Leitgedanke lautet daher „Ich nehme mir jeden Tag eine Stunde Zeit für mich.“ Du sagst dir diesen Satz von nun an mehrmals täglich vor.

  • Wie fühlst du dich dabei?
  • Kannst du dich in diese Situation hinein versetzen?
  • Gelingt es dir, das passende Gefühl dazu abzurufen?

Das ist zu Beginn nicht ganz leicht, denn es genügt nicht, sich dieses Gefühl nur vorzustellen. Du musst es tatsächlich fühlen! Dieses entsprechende Gefühl kann sich nur einstellen, wenn du dich, am besten ganz entspannt und mit geschlossenen Augen,  in deiner Vorstellung selber beobachtest. Stell dir vor, wie du dich z.B. in deinen Lieblingssessel setzt, mit einen guten Buch in der Hand und angenehmer Musik im Hintergrund. Lass dich richtig in diese Situation hineinfallen. Spüre die Form des Sessels an deinem Körper. Fühle die Blätter deines Buches zwischen deinen Händen. Höre die Musik in deinen Ohren.

Nimm dir Zeit dafür, am besten in Form einer kurzen Meditation. Je besser dir das gelingt, um so schneller wird dein neuer Leitgedanke zu deiner Realität. Worte allein sind zwar wichtig, aber nicht ausreichend. Dein Unterbewusstsein speichert in Bildern samt dazu gehörender Gefühle ab. Es ist dabei nicht wesentlich, ob Bild und Gefühl in der Realität tatsächlich erlebt wurden oder ob sie nur in deiner Vorstellung wahrgenommen und gefühlt wurden.

Zweites ist natürlich auch das entsprechende Handeln wichtig.

Die beste Affirmation samt wundervollster Gefühle ist letztendlich zu wenig, wenn keine entsprechende Handlung nachfolgt. Um bei unserem Beispiel von vorhin zu bleiben:
Es nützt nichts, dir zwar vorzunehmen, zwei Mal in der Woche je eine Stunde in deinem Lieblinsbuch zu lesen, wenn du es dann doch nicht tust. Deine wieder entdeckte Fähigkeit wird schnell wieder brach liegen, wenn und dich statt dessen wieder von Beruf oder Familie davon abhalten lässt, sie zu leben.

Wie also kann das nun doch gelingen?

Nimm dir am besten den Kalender her und trage diese von dir geplante Stunde in den Kalender ein. Jede Woche! Von der ersten bis zur letzten Woche des Jahres. Such dir die Tageszeit aus, zu der es am leichtesten möglich ist und lass dich durch nichts und niemanden davon abhalten! Freue dich von Herzen, wenn es zum ersten Mal gelungen ist. Sei stolz auf diesen ersten Erfolg! Er motiviert dich, dran zu bleiben!

Zugegeben, es ist nur ein Beispiel, aber grundsätzlich läuft es unabhängig von der Art des neuen Leitgedankens genau so ab. Meine Empfehlung: Sei mutig, hab Vertrauen in dich und die Schöpferkraft deiner Gedanken und mach es einfach. Du wirst staunen, wie sich deine Lebensumstände verändern werden.

Erzähle im Kommentarfeld gleich unter dem Artikel, welche Erfahrungen du mit deinen Spiegelbildern gemacht hast.

Wenn du nun neugierig geworden bist, ob sich wohl deine eigenen Lebensumstände durch einen ehrlichen Blick in den Spiegel verändern könnten, dann lies gleich auf dieser Seite nach. Dort findest du alle Informationen darüber, wie du mit mir gemeinsam deinem unliebsamen Spiegelbild auf die Schliche kommen kannst.

ZUSAMMENFASSUNG

  • Du verabschiedest dich von deinem negativen, lieblosen Glaubenssatz.
  • Du bedankst dich symbolisch bei deinem Spiegelbild für das Erkennen der ungelebten Teile in dir.
  • Du wählst einen neuen Leitgedanken und schreibst ihn in kurzen, einfachen Worten auf.
  • Versetze dich in die Situation mit all den entsprechenden Gefühlen.
  • Handle deinem neuen Leitgedanken entsprechend.
  • Der Erfolg ist deine Motivation, nicht locker zu lassen.

Schau in den Spiegel, es lohnt sich!

Herzliche Grüße

Christine

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Wie du richtig sagst, Christine, das Gefühl ist ausschlaggebend! Es gibt dem Verstand die Richtung und die Motivation, „etwas“ in einer Situation oder bei einem Problem zu tun.
    Auch hier „miste“ ich mal meine negativen Gefühle aus und versuche, sie in klingende, liebevolle Sätze umzuwandeln – aul Geschenk für mich!
    GLG – Doris

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