Was ist eigentlich ein Spiegelbild?

Was ist ein Spiegelbild / Teil 1Willkommen

Ganz klar: Ich stelle mich vor einen Spiegel, schaue hinein, und was mir entgegenblickt, ist mein Spiegelbild. (Auch wenn ich es früh am Morgen nicht so ganz glauben kann 😉 )

Das hab ich aber nicht gemeint. Na ja, irgendwie doch – auch… Ok, nun kennst du dich gar nicht mehr aus. Versteh’ ich gut. Also nochmals von vorne:

Dein Spiegelbild ist alles, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest.

„Spiegelbild“ deswegen, weil es deine Gedanken widerspiegelt. Alles, was du mit deinen fünf Sinnen wahrnimmst, ist ein Spiegelbild DEINER bewussten oder unbewussten Gedanken, Überzeugungen oder Beurteilungen. Jedes Spiegelbild unterliegt jedoch deiner Bewertung und Interpretation. Je nach dem, wie deine Bewertung ausfällt, kannst du, wenn du magst, zwischen positiven und negativen Spiegelbildern unterscheiden. Sei dir jedoch bewusst, dass diese Bewertung von DIR kommt und meist nur wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat.

Jeder Mensch, du, ich, wir alle erschaffen unsere Lebenswirklichkeit sozusagen von innen nach außen. Durch unsere Denkmuster entsteht daher die von uns wahrgenommmene Realität.

Aber wie entstehen unsere Denkmuster und Glaubenssätze?

Um das herauszufinden, müssen wir in unsere Vergangenheit zurückgehen. Unsere Kindheit und Jugend ist geprägt von Verboten und Verhaltensnormen, von Vorschriften und gesellschaftlichen Zwängen. Viele davon, vor allem jene, die wir von unseren Eltern auferlegt bekamen, wurden zu unserem Schutz ausgesprochen. Mindestens ebenso viele aber auch, um uns zu folgsamen und funktionierenden Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.

Aussagen wie: Das darfst du nicht, weil…, das macht man nicht, das ist…, wenn du …, dann … usw. Es war meistens Verbote, die bei nicht Befolgung unangenehme Konsequenzen oder gar Schlimmeres nach sich gezogen haben. Sie sollten in jedem Fall Druck oder gar Angst machen, die Vorgaben nur ja zu befolgen, denn wenn nicht, dann aber…!!!

Bei genauerer Betrachtung dieser Verhaltensnormen stellen wir ganz schnell fest, dass sehr viele von ihnen längst keine Gültigkeit mehr haben. Trotzdem denken und leben wir unbewusst noch immer nach diesen Überzeugungen. Unser Leben, unsere Lebensumstände und all die Menschen um uns herum sind deswegen so, wie sie sind, weil wir sie genau so wahrnehmen.

Wenn wir aber andere Lebensumstände haben wollen, dann müssen wir zuerst die Ursachen, die diese Umstände hervorgerufen haben, verändern – unsere Gedanken, Vorurteile und Überzeugungen. Jedes „Ding“ hat ja zwei Seiten – mindestens – oft jedoch einige mehr. Und jedes Verhalten kann positiv UND negativ bewertet werden, je nach dem, von welchem Blickwinkel aus du es betrachtest.

Die Urheberin der Spiegelgesetz-Methode, Christa Kössner, erklärt in ihrem Buch „Meine Worte spiegeln mich“ wie du für jedes negative Wort ein annehmbares, positives Synonym finden kannst.

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Wie kannst du also ein Spiegelbild verändern?

Ganz bestimmt nicht so, wie viele Leute das – ohne Erfolg – immer und immer wieder versuchen: In dem sie das Spiegelbild, verändern wollen. Hast du schon einmal versucht, ein Abbild von dir im Spiegel zu verändern? Nein? Probier es einmal und mach dir den Spaß!

Nimm Lippenstift und Augenbrauenstift, und versuche, die abstehenden Haare am Morgen gleich nach dem Aufstehen – nein, nicht an dir – am Spiegelbild! wieder glatt zu kriegen. Male auch die hängenden Mundwinkel (vor allem am Montag Morgen) mit dem Lippenstift am Spiegel wieder nach oben. (Zumindest in diesem Moment wirst du vermutlich herzlich lachen.)

So – und nun geh, so wie du bist, zu einem anderen Spiegel und schau dich dort an. Hat sich an deinem Spiegelbild etwas geändert? Sind die Haare wieder glatt frisiert? Nein? Eben! Wie denn auch. Aber von deinem tatsächlichen Spiegelbild – dem unangenehmen Kollegen oder deinem Partner, deiner Partnerin – erwartest du, das der oder die sich ändert, wenn dir was nicht passt.

Du siehst also, so geht’s nicht. Du musst an DIR was verändern – oder besser IN DIR. Nämlich dein Denkmuster. Deinen Glaubenssatz, der dich deinen Kollegen oder Partner so wahrnehmen lässt, wie du es tust.

Übernimm Verantwortung für deine Gedanken und hole dir deine Schöpferkraft zurück!

Dazu ist es nötig, ganz ehrlich zu dir selber zu sein, denn solche Glaubenssätze können ganz schön fies sein. Sie schleichen sich gerne bei der Hintertür herein, auch wenn du glaubst, sie längst gelöst zu haben. Du musst sie also an der Wurzel packen. Dazu gehört vor allem ein ganz klares JA zu DIR und DEINER eigenen Verantwortung für die jeweils aktuelle Situation.

DU und NUR DU bist es, der diese unliebsame Situation bzw. Person durch DEINE Denkmuster und Glaubenssätze in dein Leben eingeladen hat. Schließlich ist ja kein anderer in deinem Kopf, der diese Gedanken denken könnte. (Wär‘ ja noch schöner 😉

In dem Moment, in dem du das erkannt hast, wird dir sicher auch klar, dass du ja auch die Wahl hast, was und wie du über jemanden anderen oder über eine Situation denkst.

DU bist also nicht nur der Schöpfer deiner aktuellen Realität, sondern auch deiner zukünftigen.

ZUSAMMENFASSUNG

Was ist ein Spiegelbild? Ein Spiegelbild ist alles, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest.

Wie entstehen Glaubenssätze? Denkmuster und Glaubenssätze haben ihren Ursprung in deiner Vergangenheit. Sie entstehen durch div. Ge- und Verbote und die von dir mit ihnen gemachten Erfahrungen.

Wie kannst du ein Spiegelbild verändern? Durch kritisches und ehrliches Hinterfragen deiner Glaubenssätze. Durch Übernahme deiner Verantwortung für DEINE Gedanken.

Wie entstehen unterschiedliche Sichtweisen? Durch einen Wechsel deiner Blickrichtung auf die jeweilige Situation.

 

Es gibt so unendlich viele Sichtweisen zu ein und derselben Situation. Nicht nur die, die bisher die deine war. Sie im Bezug auf ihre Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, sie zu verändern oder dich gar von ihnen zu befreien, lohnt sich!

Und das Beste daran: Es verbirgt sich sogar ein wundervolles Geschenk dahinter!

Doch davon demnächst mehr. Bleib dran und erfahre beim nächsten Mal, wie du dieses Geschenk in Empfang nehmen und auspacken kannst!

 

Schau in den Spiegel, es lohnt sich!
Herzliche Grüße
Christine

 

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Ein Kommentar, sei der nächste!

  1. Super das Beispiel zwecks leichten Verständnisses, sich vor einen echten Spiegel zu stellen und den SPIEGEL zu schminken (was natürlich nix ändert im eigenen Leben) Kann nicht funktionieren! Als Einstieg in die Welt des Spiegelgesetzes finde ich dieses praktische Beispiel genial, liebe Christine! Danke.

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