Wie du durch 3 einfache Fragen dein Spiegelbild enttarnen kannst

Fels in der Brandung

Was ist ein Spiegelbild / Teil 2

Der geht mir so was auf die Nerven! Ich bin so sauer auf diesen Kerl! Und meine Kollegin erst. Mit dieser Zicke ist ja nicht auszukommen! Und überhaupt. Die Kassierin an der Supermarktkassa zum Beispiel braucht heute wieder ewig. Obwohl die Schlange der Kunden immer länger und länger wird, die Kassierin, wird deswegen nicht schneller, im Gegenteil. Das dauert unendlich lang, bis die einzelnen Artikel vom Laufband am Scanner vorbei in den Einkaufswagen geschoben werden. Ich sollte längst wo anders sein….

Geht’s dir an manchen Tagen ähnlich? Ich bin sicher, dir fallen noch genug Aussagen über einzelne Personen in deinem Umfeld ein, die nicht so sind, wie du sie gerne haben würdest.
Aber dein Ärger über sie hat dich bestimmt bisher keinen Schritt weiter gebracht, im Gegenteil. Er hat dir möglicherweise Magenschmerzen, Kopfweh oder noch schlimmeres eingetragen.

Es heißt ja nicht umsonst: „Ich ärgere MICH“. Ja warum eigentlich? Ich kann es also auch genauso gut sein lassen. Klingt irgendwie logisch, oder? Und doch fällt es manchmal so schwer, von diesem inneren Programm, das meistens wie auf Knopfdruck startet, loszukommen. Und das schlimmste dabei ist, dass uns das meist erst bewusst wird, wenn dieses Programm schon längst läuft und nicht mehr zu stoppen ist.

Prof. Kurt Tepperwein hat ein sehr gutes Buch zum Thema geschrieben.

Was also ist zu tun?

Zunächst einmal – und das ist ganz wichtig – solltest du die eigenen Gefühle und Emotionen ernst nehmen. Nimm sie liebevoll an, anstatt sie mit Ablenkung oder gar gedanklicher Gewalt zurückzudrängen und zuzudecken. Du ärgerst dich nicht ohne Grund. Die Aussage deiner Kollegin oder Freundin verletzt dich nicht ohne Grund.

Da wird eine Verletzung tief in dir angesprochen, die wahrscheinlich lange zurück liegt. Doch sie hatte nie Gelegenheit, vollständig zu heilen. Du hast sie immer nur mit symbolischen Pflastern zugedeckt. Hast sie zu schützen versucht, damit sie nicht berührt werden konnte… doch so funktioniert das leider nicht. Jedenfalls nicht dauerhaft.

Du musst – und das sag ich jetzt ganz bewusst (denn normalerweise mag ich das Wort „müssen“ nicht und verwende es daher sehr selten) – die Ursache herausfinden, wenn du deine alte Wunde dauerhaft heilen möchtest. Und zwar nicht, wer sie seinerzeit verursacht hat und warum. Es geht vielmehr um das WIE.

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  • WIE war das genau?
  • WIE war die Situation?
  • WIE hat sich die Person verhalten?
  • WIE ist die Person?

Was damals vor vielen Jahren passiert ist, das prägt deine Gedanken und dein Verhalten bis heute. Ergeben sich daraus unliebsame Situationen oder triffst du immer wieder auf Personen, die du ablehnst, dann ist es höchste Zeit, in den Spiegel zu schauen.

Willst du herausfinden, warum sich manche Situationen in ähnlicher Form immer wieder wiederholen, dann stell dir die folgenden 3 Fragen:

  1. Was kann jemand besonders gut, der sich – aus seiner Sicht – so… (ärgerliches bzw. verletzendes Verhalten) verhält?
  2. Welche positive Essenz oder Qualität steckt gleichzeitig in diesem Verhalten?
  3. Was zeichnet die Person in diesem Verhalten besonders aus?

Hilfsfrage:

In welchem Beruf ist diese Eigenschaft besonders gefragt?

In diesem Artikel habe ich auch ein Beispiel dazu gebracht.

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir dabei, die richtige Medizin für deine unverheilte, alte Wunde zu finden. Sie zeigen dir, welches Verhalten DU in DEIN Leben integrieren sollst. Die Menschen sind eben so, wie sie sind (du ja auch – ich eben so).

Dein unliebsames Spiegelbild ist bloß die Projektion DEINER EIGENEN GEDANKEN.

Du kannst nur das wahrnehmen, was auch IN DIR vorhanden ist.

Wie du nun die positive Essenz des ursprünglich negativen Verhaltens in dein Leben integrieren kannst, erfährst du im nächsten Beitrag dieser Artikelserie.

 

 

ZUSAMMENFASSUNG

Eigene Gefühle unbedingt ernst nehmen.
Die Ursache dafür herausfinden durch die Frage nach dem WIE.
Drei Fragen nach der positiven Essenz des negativ bewerteten Verhaltens.
Die Projektion der eigenen Gedanken.

Schau in den Spiegel, es lohnt sich!

Herzliche Grüße
Christine

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